In diesem Jahr schreiben wir den KfW-Award „Bauen und Wohnen“ zum zehnten Mal aus. Dieses Jubiläum erfüllt uns mit gewissem Stolz, denn wir haben in dem vergangenen Zeitraum mit einer Reihe abwechslungsreicher Themen im Wohnungsbau durchaus Akzente gesetzt. Die Palette reicht vom flexiblen und altersgerechten Wohnen über die Revitalisierung der eigenen vier Wände bis hin zur Wiederentdeckung der Stadt und der Sanierung von Bestandsbauten. Hervorheben möchte ich dabei, dass bei jedem dieser Themen unser besonderes Augenmerk auf Energieeinsparung und Energieeffizienz gerichtet war. Gerade jetzt, vor dem Hintergrund der Energiewende in Deutschland, ist dies ein immer wichtigerer Aspekt.
Ich danke all jenen, die in den vergangenen Jahren mit ihren vielfältigen Einsendungen dazu beigetragen haben, positive Beispiele für den Wohnungsbau zu geben und damit andere inspiriert und zur Schaffung von Wohnimmobilien angeregt haben. Ebenso möchte ich unseren Jurymitgliedern – mit Prof. Hans Kollhoff als Juryvorsitzenden – danken, die unseren KfW-Award in all diesen Jahren unterstützt haben.
Mit dem diesjährigen Thema wenden wir uns ganz gezielt der Modernisierung bereits bestehender Wohnimmobilien in Städten und Dörfern zu. Denn vor allem über die Sanierung von Baubestand oder über den Ersatzneubau wird es möglich, die Energieeffizienz zu verbessern. Uns dieser Aufgabe anzunehmen ist dringend erforderlich, denn in Deutschland ist der Energiebedarf im Wohnungsbau mit über 40 Prozent des Gesamtverbrauchs beträchtlich.
Unter dem Aspekt „Weitblick“ beziehen wir aber gleichermaßen Wohnkonzepte mit ein, die vor dem Hintergrund des demografischen Wandels darauf ausgerichtet sind, auch den Ansprüchen kommender Generationen gerecht zu werden und damit ein komfortables Leben ermöglichen.
Wir freuen uns auf interessante Bewerbungen und sind gespannt, wie es Ihnen gelungen ist, ein „vorausschauendes Modernisieren“ zu verwirklichen. Auch wenn Sie nicht zu den sechs Preisträgern gehören sollten, haben Sie mit Ihrer Sanierung oder ihrem Ersatzneubau bewiesen, dass Energieeffizienz durchaus mit einer barrierearmen Bauweise und den Anforderungen Ihres Umfelds in Einklang zu bringen ist.
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